Archiv November 2019

Straßenverkehr mit Kinderaugen

Heute gegen 7.15 Uhr am Morgen habe ich meine erste Schulwegbegehung absolviert.

Auf Einladung einiger Eltern begleitete ich Schüler auf ihrem Weg in die Schule und informierte mich über unübersichtliche Stellen.
Ein interessanter Perspektivwechsel, wenn die Kinder Stellen aufzeigen, die sie als unsicher wahrnehmen.

Meist fährt man auch als Erwachsener viele Straßen nur mit dem Auto ab. Aus dem Blickwinkel der Kinder ergeben sich ganz andere Herausforderungen. Mancher Zaun am Straßenrand wird zur Sichtbarriere und zu schnelle Autofahrer eine echte Gefahr. Natürlich habe ich nur einen kleinen Ausschnitt betrachten können. Noch vor der Grundschule wurde ich von weiteren Eltern auf andere Stellen angesprochen. Hier gibt es also einiges zutun.

Eine Möglichkeit die Gemeinde aus Kinderaugen zu sehen, ist die Erstellung eines Kinderstadtplans als Aktion mit den Kindern. Dies werde ich nicht nur für die Verkehrssicherheit in Angriff nehmen.

Volkstrauertag in Weilbach und Weckbach

 
Heute wurde mit dem Volkstrauertag an die Opfer der beiden Weltkriege erinnert. Seit Jahren nehme ich an den Veranstaltungen in Weckbach und Weilbach teil.
So auch in diesem Jahr. Im Anschluss an den Gottesdienst versammeln sich Bürgerinnen und Bürger an den Denkmälern (in Weckbach an der Kirche und in Weilbach auf dem Friedhof). Neben einer Ansprache des Bürgermeisters und des VdK Vorsitzenden, spricht der Pfarrer ein Gebet und die örtlichen Musikgruppen spielen hierzu. In Weilbach nehmen Abordnungen der Vereine mit den Vereinsfahnen (TV Weilbach, CGW und SV Weilbach) teil.
 
Je ferner der Schrecken, an den erinnert werden soll, rückt, desto geringer die Teilnahme. Inzwischen ist es doch sehr übersichtlich.
Dabei muss man nur in die eigene Familiengeschichte schauen, um zu wissen, warum man das Gedenken aufrecht erhalten sollte. In meiner Familie wurden beide Großväter im Krieg verwundet, eine Großmutter zählt zu den Vertriebenen. Das Thema Vertreibung, aber auch die Kriegsschrecken waren oft Gegenstand von Gesprächen. Später fragte ich natürlich auch nach den Verbrechen der Nationalsozialisten.
 
Das „Nie wieder“, welches auch den Geist unseres Grundgesetzes bestimmt, sollte für jeden der Enkel oder Kinder hat, wichtig sein.  Man muss natürlich nicht morgens in der Kälte an einem Denkmal stehen. Es reicht auch, wenn man den Gedenktag nutzt, darüber nachzudenken, wie die Zukunft für unsere Kinder aussehen soll. Frieden – Wohlstand – Freiheit gehören sicherlich dazu.

Der Auftakt

Die Kommunalwahlen 2020 rücken näher. Meine Kandidatur habe ich bereits im März 2019 bekannt gegeben. Es folgten viele interessante Gespräche, Hinweise und Vorschläge. Nun ist es Zeit den Wahlkampf zu beginnen.

Das heißt natürlich auch, dass ich nochmal verstärkt das Gespräch mit allen Bürgerinnen und Bürgern suchen werde. Zum Auftakt verteilen meine Unterstützer seit heute einen ersten Flyer.

Los geht’s!

Euer Robin Haseler

Die Bücherei zieht um

Im alten Raiffeisengebäude in Weilbach wird noch gearbeitet, doch bereits am Glockenmarkt  (24.11.19) soll die Bücherei Weilbach dort eröffnet werden. Da so ein Umzug natürlich auch eine Weile braucht, wird die „alte“ Bücherei am 6.11.19 das letzte Mal öffnen. Dann folgt eine Umzugspause.

Bislang findet man unsere Bücherei über der Arztpraxis Spitzer im „Ärztehaus“ am Alten Schulhof. Im Zuge der Übernahme der Praxis für unser kleines kommunales Gesundheitszentrum, nutzen wir die Chance und verlegen die Bücherei in das RaiBa-Gebäude. Ein barrierefreier Zugang ist dann auch möglich, da eine Brücke zur Kirche geschlagen wird. Von dort kann man ohne Treppensteigen zur Reuenthaler Straße gelangen. Das war auch ein Grund für die Verlegung. Viele Senioren hatten Probleme die Treppe im Ärztehaus nach oben zu gelangen.

Die Bücherei soll auch weiterhin ein wichtiger Anlaufpunkt für Bürger allen Alters sein. Dankenswerter Weise untertützt das Büchereiteam die Erstleser der Grundschule Weilbach in vielfältiger Weise, damit junge Leser an das Medium Buch herangeführt werden. Das bleibt naürlich auch in den neuen Mauern so.

 

Quelle: Seite der Bücherei Weilbach